Der Fischbacher Weihnachtsmarkt ist rund um die Kirche aufgebaut. Es gibt viele kleine Buden von ortsansässigen Vereinen, der Kirche als auch orts- und nichtortsansässigen Unternehmen. Im Gemeindehaus findet ein gemeinnütziger Basar statt. Auch Kaffee und Kuchen gibt es. Sehr schön fand ich, dass Essensbuden und Verkaufsstände gemischt aufgestellt waren, so haben sich die Besucher ganz gut verteilt. Viele Stände bieten Selbstgebasteltes, -genähtes und -gebackenes an. Essensmässig konnte ich außerdem Hirschbratwurst, Milchreis, Nierenspieße, Gegrilltes als auch schokolierte Früchte entdecken. Bei der Kinderattraktion gab es auch einen Wagen mit Popcorn und gebrannten Mandeln etc.. Neben dem altbewährten Glühwein habe ich am Wikingerstand auch "heißen Wikinger" und "heißen Piraten" gesehen. Ich habe selbst bei einem netten Metzger aus Limburg Bratwurst in der Dose gekauft, bei der Konditormeisterin Anja Schneider einen ganzen Beutel glutenfreier Pralinen (wer auf Grüntee steht: die Matcha-Pralinen sind echt göttlich), an einem weiteren Stand schokolierte Bananen und Trauben und 2 Seifen beim Stand der Freienfelser Seifen. Wer möchte kann hier an jeder Seife probeschnuppern. Bei uns war die Chefin vor Ort da, die uns sehr gut beraten hat.
Als nicht Ortsansässige mussten wir einen Parkplatz suchen. Wir haben einen in der Nähe vom Rewe gefunden, von wo wir innerhalb von wenigen Minuten zum Weihnachtsmarkt laufen konnten und eine Stunde kostenlos parken durften.
Der Weihnachtsmarkt war sehr schön, alle Stände waren geschmückt und auch die Veranstalter haben es sich nicht nehmen lassen an jeder Ecke einen kleinen Tannenbaum aufzustellen.
Christian's Mace liegt in Sneem, welches ein bekannter Halt beim Ring of Kerry ist. Der kleine Lebensmittelladen hat eine gute Standardauswahl zu bieten. Es gibt zudem laktosefreie Milch und ein Regalbrett mit glutenfreien Lebensmitteln (als wir da waren: verschiedene Brotsorten, Cracker, Fertigmuffins). Außerdem gab es einige glutenfreie Nuss-Frucht Riegel von Nakd, Smoothies von Naked und auch frisches Obst und Gemüse. Um sich unterwegs zu versorgen reicht es allemal :-)
Wir haben noch nie erlebt, dass der Starbucks im Main-Taunus-Zentrum leer gewesen wäre. Meist stehen die Kunden bis zum Ausgang, um die leckeren Kaffee- und Schoko-Spezialitäten zu kosten. Trotz allem ist die Wartezeit eher kurz, wir haben in anderen Filialen schon wesentlich länger auf einen Café to go gewartet. Wir haben viele verschiedene Kaffees und Frapucchinos getestet und bisher war nur einer dabei, der uns nicht geschmeckt hat (der Pumpkin Spiced Latte). Für Glutenintolerante sei erwähnt, dass die separat eingepackten Florentiner, die an der Kasse ausliegen, glutenfrei und obendrein auch sehr lecker sind.
Wir waren bereits mehrmals bei Chidoba essen, meist in Ermangelung an glutenfreiem Essen im Main-Taunus-Zentrum. Das positive ist, dass sehr viele Speisen glutenfrei und allergikerfreundlich sind. Glutenfrei sind die Burrito Bowls sowie die Tacos - und ein paar Beilagen gibt es auch. Das Essen in der Auslage ist stets frisch. Einen Einblick hierzu gab im Fernsehen auch Martin Baudrexel in der Serie 'Mein Lokal, dein Lokal Spezial', bei welcher Chidoba den ersten Platz belegt hat.
Wir haben bisher fast nur positives zu berichten. Das Essen schmeckt super, wir haben hier schon fast alles durchprobiert. Auch das Personal ist sehr freundlich und kann Auskunft über die Allergene geben. Wer unsicher ist, kann auf der Homepage von Chidoba im Nährwertrechner alles nachschauen.
Negativ fiel uns nun auf, dass wir in der Vergangenheit nach Addon-ons wie Guacamole gefragt wurden, aber nie deutlich gesagt wurde, dass dies bei den Burrito Bowls und den Tacos extra kostet. Mittlerweile wird man darauf hingewiesen. Der Preis für das winzige bisschen Guacamole wurde nun auf 1,99 Euro erhöht, sodass wir nun zukünftig darauf verzichten wir darauf. Heute war ein ziemlich großer Andrang. Ich finde gerade dann sollte darauf geachtet werden die Tische nicht nur abzuräumen, sondern vielleicht auch mal abzuwischen.
Wir waren während unserer 2 Tage in Dublin 2 mal zu Besuch bei der Dublin Barista School. Ausprobiert haben wir den Americano, Latte Macciato und einen Iced Hazenut Irgendwas. Die Preise sind für den zuberereiteten Kaffee durchschnittlich hoch, nicht absolut überteuert. Für einen großen Americano haben wir 2,70 Euro bezahlt. Der Latte Macchiato war von der Menge her ca. nur die Hälfte. Der Grund hierfür ist wohl, dass in Irland unter Latte Macchiato etwas anderes verstanden wird als bei uns. Dort ist viel weniger Milch enthalten und die Latte hat einen stärkeren Kaffeegeschmack, da dieser mit weniger Milch konzentrierter ist.
Die angebotenen Kuchen und Muffins, die uns ursprünglich zu der Barista School gelockt haben (im Schaufenster), konnten wir leider nicht ausprobieren, da diese alle glutenhaltig sind. Die Barista School röstet selbst und verkauft auch fertig geröstete Bohnen. Wir haben ein Päckchen Honduras (250g) für 10 Euro mitgenommen. Die Geschmacksnoten sollen hier sein: intensives Pfirsicharoma, Mango, Karamell und ein reichhaltiger, cremiger Körper - wir sind gespannt - solch teure Bohnen kaufen wir in Deutschland normalerweise nicht. Hoffentlich schmeckt der Kaffee zu Hause dann genauso gut wie in Dublin.
Mit einer Reisegruppe waren wir eine Nacht im Clarion Hotel Sligo untergebracht. Das Schlafzimmer war modern eingerichtet, der übrige Teil eher etwas retromäßig. Der übrige Teil? Ja, denn das waren bei uns: eine Leseecke, eine Schreibecke (jeweils 2 kleine Zimmerchen), ein großer Raum mit einer halben Küchenzeile, einer Ess- und einer Sitzecke mit Fernseher. Insgesamt war unser "Zimmer" größer als manche 2 Zimmer-Wohnung in Deutschland (es waren mit Sicherheit mindestens 60 oder mehr Quadratmeter..). Da das Hotel früher eine psychiatrische Anstalt war und erst vor einigen Jahren umgebaut wurde, nehme ich an, sind alle Zimmer in etwa gleich modern ausgestattet. Von außen mutet es erstmal gar nicht so an, die Fassade ist der einer Burg nachempfunden. Seltsam fehl am Platz sind die beiden modernen Türmchen auf dem mittleren Teil. Wir hatten im Vorfeld schon gerätselt wofür diese stehen könnten..
Zum Bad: die Brause war nicht abnehmbar und das Wasser roch und schmeckte nach Chlor, sodass wir zum Zähneputzen und Kaffeekochen auf unser mitgebrachtes Wasser ausgewichen sind. Das gechlorte Wasser scheint aber in ganz Irland verbreitet zu sein, es liegt also nicht an diesem Hotel an sich.
Das Bett war sehr bequem - wie in ganz Irland hatten wir auch hier nur eine große Decke für 2 Personen. Von den anderen Hotelgästen haben wir absolut nichts mitbekommen. Unser Zimmer lag im vorderen Bereich (sozusagen direkt unter dem Türmchen), sodass sich dort sowieso maximal 2 Gäste hin verirren konnte, nämlich wir und die diejenigen, die unter dem anderen Türmchen genächtigt haben. Das W-Lan war unglaublich schnell- eine Geschwindigkeitsmessung hat auf unserem IPhone eine 50k Verbindung angezeigt. Insgesamt waren wir auch von der Sauberkeit sehr begeistert.
Da wir eine Reisegruppe waren, gab es zum Abendessen eine festgelegte Karte mit jeweils 3 verschiedenen Vor- und Hauptspeisen zur Auswahl, das Dessert war festgelegt. Wir entschieden uns für die Kartoffel-Lauch-Suppe und einen weißen gebackenen Fisch (evtl. eine Dorschart) auf Kartoffelbrei. Die glutenfreie Variante hatte keine Kräuterkruste- immerhin gab es aber eine glutenfreie Zitrus-Soße. Da der Nachtisch festgelegt war (Dessertauswahl) und nicht glutenfrei haben wir als Ersatz einen Obstsalat mit einer Kugel Vanilleeis bekommen. Vorneweg lag für jeden Gast ein Brötchen bereit. Nach mehrmaligem Nachfragen haben wir ein paar Scheiben glutenfreien Toast bekommen. Ungetoastet und eiskalt.
Geschmacklich war das Essen ehrlich gesagt nicht wirklich der Knüller..die Soße war ziemlich geschmacksneutral, manche hatten gefühlt ein paar EL abbekommen, wohingegen ich meinen Teller komplett mit der Soße fluten konnte. Das Beilagengemüse hatte dem Wasser auch nur mal kurz guten Tag gesagt und war noch sehr fest. Bei Obstsalat als Dessert kann man grundsätzlich wenig falsch machen, sofern man das gruselige Vanilleeis weglässt. Mein Mann hat das Obst quasi inhaliert, damit ja nichts davon mit dem Eis in Berührung kommt. Der Geschmack war einfach nur künstlich, Bourbonvanille war keine enthalten - es bestand eigentlich auch nur aus Eiskristallen. Gäste, die kein süßes Dessert wollten, haben einfach gar nichts bekommen.
Die Bedienungen waren absolut hektisch und reagierten auch auf zurufen selten. Der absolute Knüller war dann jedoch als die Bedienungen nach der Hauptspeise anfingen lauthals das übrig gebliebene Essen von den Tellern in eine Mülltonne (?) zu entsorgen. Direkt neben unserem Tisch - 50 Teller. Sowas habe ich noch nicht erlebt - kann man das nicht in der Küche machen wie jedes andere Restaurant auch?
Zum Frühstück gab es ein großes Frühstücksbuffet. Es gab eine eigene separate glutenfreie Ecke mit glutenfreiem Müsli und Cerealien, einem Toaster, der nur für glutenfreien Toast verwendet werden durfte, Toast, laktosefreie Milch und zu unserem Erstaunen glutenfreie Marmelade. Ist die nicht immer glutenfrei? Vor allem die älteren Damen unserer Gruppe fragten mich dann häufiger, ob ich auch spezielle Marmelade essen müsste, denn die Bedienung hatte sie wohl mehrmals darauf angesprochen, ob sie denn glutenfrei essen müssten und dass sie diese Marmelade nicht essen dürften sondern nur die normale. Auch auf den Toaster hatte die Bedienung ein waches Auge. Der normale Toast wurde übrigens bereits in der Küche vorgetoastet und eigentlich musste man keine Bedenken haben - außer natürlich es gibt Gäste, die getoasteten Toast nochmals toasten wollen... Warum der Toast am Vorabend eiskalt und ungetoastet war, ergibt sich mir bis heute nicht. Es gab eine gute Auswahl an warmen Speisen, sowie Milch, Joghurt, Obst, und Obstsalat. Auch einige Toppings wie Mandelsplitter standen bereit.
Würden wir nochmals hierherkommen? Das Zimmer und das Frühstück waren super, abends würden wir wohl eher woanders essen gehen.
Mit einer Reisegruppe waren wir eine Nacht im Best Western White Horse Hotel untergebracht. Das Hotel liegt direkt an einer "Hauptstraße". Unser Zimmer war von der Ausstattung relativ neu und modern eingerichtet. Lediglich im Bad fiel uns auf, dass die Decke bereits einige Wasserflecken hatte. Da die Flecken über der Badewanne waren, nehmen wir an, dass diese vom Duschen herrührten - die Brause war nicht abnehmbar. Das Wasser roch und schmeckte leider sehr stark nach Chlor, sodass wir zum Zähneputzen und Kaffeekochen auf unser mitgebrachtes Wasser ausgewichen sind. Das gechlorte Wasser scheint aber in ganz Irland verbreitet zu sein, es liegt also nicht an diesem Hotel an sich. Auf der Homepage wirbt das Hotel mit "Savanna luxury toweling" - mindestens eines unserer Handtücher hatte mehrere fingergroße Löcher drin...
Das Bett war sehr bequem - wie in ganz Irland hatten wir auch hier nur eine große Decke für 2 Personen. Leider war das Zimmer sehr hellhörig. An demselben Abend feierte eine Hochzeitsgesellschaft im Veranstaltungsraum. Hiervon und auch von dem Straßenverkehr haben wir zum Glück nichts mitbekommen. Von den Partygästen, die auf unserem Stockwerk untergebracht waren leider schon. Das lag nicht an den Gästen an sich, auch wenn sich jemand in normaler Lautstärke vor dem Zimmer unterhalten hat, war es fast so als wäre man live dabei.
Vorab, das Essen war hier sehr lecker. Da wir eine Reisegruppe waren, gab es eine festgelegte Karte mit jeweils 3 verschiedenen Vor- und Hauptspeisen sowie Desserts zur Auswahl. Für einen geringen Aufpreis konnten wir uns über ein Sirloin-Steak freuen. Die Kartoffelecken und das Gemüse waren glutenfrei. Die Soße haben wir glutenfrei bestellt - schönerweise war die Küche hier sehr flexibel und so haben wir nach kurzer Wartezeit auch eine glutenfreie Version bekommen. Zum Dessert hatte ich ursprünglich eine Mango mit weißer Schokolade bestellt. Da die Mango leider aus war, gab es als Ersatz ein Meringue mit Sahne, Erdbeeren und Mangosoße. Mein Mann hatte ebenfalls gegen einen geringen Aufpreis einen gut bestückten Käseteller mit 3 verschiedenen irischen Käsen, Chutney, Apfelschnitzen und Sellerie. Normalerweise wären Waffelbiscuits dabei gewesen - wir nehmen daher an, dass der Sellerie der Ersatz dafür war - er stand nämlich nicht auf der Karte. Auch hier gab es zum Abendessen kostenloses Leistungswasser. Wie bereits oben erwähnt, kam dieses für uns so nicht in Frage. Mein Mann kam dafür in den Genuß zwei verschiedene Whiskeys zu probieren. Für rund 4-4,50 Euro hatte das Restaurant Bushmills sowie Bushmills Black Bush im Angebot.
Die Bedienungen waren sehr freundlich, jedoch war auf Grund der großen Gruppe von 50 Personen, eine gewissen Unruhe und Hektik zu spüren, das konnte auch der talentierte Klavierspieler nicht überspielen.
Zum Frühstück gab es ein nicht überaus großes Frühstücksbuffet. Hier war die Küche etwas langsam - wir mussten des öfteren darauf warten, dass beispielsweise die Marmelade oder auch die warmen Speisen nachgefüllt wurden. Schönerweise waren hier wieder dieselben Bedienungen wie am Abend zuvor im Einsatz, sodass wir sehr zügig ein paar getoastete glutenfreie Toastscheiben bekommen haben. Bei einer Glutenintoleranz sollte auf jeden Fall vorher nachgefragt werden welche warmen Speisen wirklich glutenfrei sind. Häufig sind davon Bacon, Würstchen und vor allem die Blutwurst betroffen. Ich hatte es selbst versäumt und versehentlich eine der Blutwurstscheiben probiert, die dann eindeutig nach Grünkern geschmeckt hat. Nun ja selbst Schuld. An und für sich war die Auswahl für Glutenintoleranz klein aber ausreichend: Toast, Butter, Marmelade, Joghurt, Obstsalat, Rührei, Spiegelei, gebackene Tomate (evtl. Bacon und Würstchen), Tee und Kaffee. Die Cerealien waren nicht beschildert, sahen für mich aber eindeutig nach der nicht glutenfreien Variante aus.
Was ich wirklich gerne ausprobiert hätte, dafür kamen wir leider zu spät an, wäre der Afternoon Tea, der hier angeboten wird.
Während unseres Besuchs in Killarney bekamen wir von unserem Guide das Angebot mit einer Kutsche der Killarney Horse and Carriage Tours eine Erkundungstour durch den Nationalpark zu machen. Kutscher samt Pferd "Ginger" erwarteten uns in der Beech Road unweit von unserem Hotel entfernt. Ziemlich schnell bogen wir von der Straße in den Nationalpark ab. Wir kamen vorbei an einem kleinen Teehaus und fuhren weiter am River Deenagh. Unterwegs machten wir immer wieder Fotostops, beispielsweise bei den grasenden Rindern oder wenn wir Rehe oder Hirsche im Wald entdeckten. Unsere Tour führte uns vorbei an Lough Leane, von weitem konnten wir hier eine alte Burg entdecken. Nach ca. 25 Minuten kamen wir bei Muckross House, Gardens & Traditional Gardens an. Da wir dieses jedoch bereits zuvor bei unserer Ring of Kerry Tour gesehen hatten, sind wir direkt wieder zurück nach Killarney - diesmal über die Hauptstraße. Geendet hat die Tour am Kenmare Place. Insgesamt dauerte unsere Fahrt ca. 50 Minuten, hätten wir den Aufenthalt genutzt wären wir bei etwas über einer Stunde gewesen. Wir waren zu viert in einer Kutsche, Platz wäre für ca. 6 Personen gewesen. Bei uns wurde pro Kopf bezahlt, 15 Euro für die komplette Strecke. Als unser Kutscher erfuhr, dass wir bereits bei Muckross House gewesen waren, war er etwas betrübt, denn ihm wurde gesagt, dass er uns dorthin bringen sollte- ich nehme an von unserem Guide. Laut der Homepage gibt es noch einige andere Touren durch den Nationalpark, beispielsweise das Ross Castle & Estates. Gut gefallen hat mir auch, dass die Kutsche überdacht war. Einige unserer Reisegruppe hatten Bedenken mitzufahren, weil das Wetter eher nach Regen aussah und sind deshalb nicht mitgekommen. Selbst bei Regen hätte man bei unserer Kutsche eine Art Regenschutz herunterklappen und trotzdem noch alles sehen können. Die Pferde sind pro Tag übrigens nur maximal 2 Mal im Einsatz, die restliche Zeit dürfen sie sich ausruhen oder das tun was Pferde eben so machen, wenn niemand hinschaut. Eine besondere Erfahrung war auch der Dialekt unseres Kutschers. Wir haben quasi nichts verstanden, wussten aber trotzdem irgendwie immer worum es so ungefähr ging.
Die Fahrt hat mir sehr viel Spaß gemacht und sollte ich irgendwann mal wieder in Killarney sein, würde ich auf jeden Fall nochmal eine Fahrt mit der Kutsche unternehmen.
Wir waren bereits mehrmals im Herzen Afrikas, als kleine als als auch als größere Gruppe. Allergiemäßig ist hier vieles verträglich. Einige Speisen sind laktosefrei und glutenfrei. Das Injera kann beispielsweise auch glutenfrei (aus Maismehl?) hergestellt werden. Geschmacklich war alles sehr gut. Das glutenfreie Injera ist nicht ganz so saugfähig wie das normale. Auch fällt es, auf Grund des fehlenden Glutens, leichter auseinander. Da manche der kleinen "Eintöpfe" etwas suppig sind, ist es mit dem glutenfreien Teig auf jeden Fall eine etwas flüssigere Angelegenheit..
Warum allerdings die Bananencreme so hochgelobt wird, ist mir unverständlich- sie schmeckt wie eine Mischung aus Sahne und Banane... Das Ambiente ist sehr schön und gemütlich, wenn auch teilweise etwas beengt, wenn man zu mehreren an einen kleinen Tisch gequetscht wird.
Wir waren vor ein paar Wochen im Eschenheimer, um dort einen B-My-Gutschein einzulösen. Das Ambiente hat uns sehr gut gefallen. Prinzipiell sind wir sowieso Fans von modern eingerichteten alten Gemäuern. Wir hatten beide ein Filetsteak vom Rind auf dem heißen Stein. Die Beilagen und Soßen konnten wir uns aussuchen. Wir hatten einen kleinen Salat und Romanesco mit Pinienkernen. Das Essen war ganz ausgezeichnet. Sehr gut gefiel uns, dass wir das Filetsteak selbst durchbraten konnten. Einziges Manko: keine Allergenkarte. Es gab eine Karte mit den Inhaltsstoffen (keine Allergene gelistet), sowie ein Sammelsurium von Lieferanteninformationen. Das brachte uns alles nur sehr wenig, denn zu lesen, dass ein Rohstoff kein Gluten enthält, heißt noch lange nicht, dass der Koch auch kein Mehl ans Essen macht. Ich habe dem Restaurant danach gemailt, aber leider keine Antwort erhalten. Spätestens bei unserem nächsten Besuch werden wir sehen, ob sich diesbezüglich etwas getan hat.